Das war die PPP 2017
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Die diesjährige PPP führte uns zum ersten Mal in er 13-jähringen PPP-Geschichte nach Slowenien.
Aus Pasta, Pesce & Prosecco wurde also Pásta, Riba & Prosecco.

Pünktlich zur Abreise gegen Mittag des 28.April stellte sich starker Schneefall ein, was angesichts der
gemeldeten chaotischen Straßenverhältnisse sogar eine Verschiebung andenken ließ. Frei nach dem
Motto „Schneefall ist ein Grund, aber kein Hindernis“ wurden taktische Anreise-Überlegungen
angestellt. Eine Gruppe wählte den Weg über die Tauernschleuse, was dem Team Wagner einen
Ausritt ins Schneefeld bescherte. Das Team Schaffhauser zog es vor ein Taxi zu rufen, nur um es
vorfahren zu lassen für den Fall, dass die Steigung nach Bad Gastein nicht ohne Abschlepphilfe zu
bewältigen wäre. Eine andere Gruppe fuhr aufgrund der Staumeldungen in Eben von der Autobahn ab
und kam nach der Auffahrt trotzdem in den Stau. Unsere Gruppe startete als letzte und war dafür am
schnellsten am Ziel: Hotel Kempinski in Portoroz. Bis zum Abendessen hatten es alle 13 Teams
geschafft und waren wohlbehalten und bestens gelaunt eingetroffen.

Am nächsten Tag war eine Tour nach einer vorgegebenen Strecke mittels Straßenkarte angesagt. Bei
schönstem Wetter ging es von Portoroz über Izola der Küste entlang nach Muggia und Santa Barbara,
weiter über Dekani nach Hrastovlje, wo nicht nur das Weltkulturerbe – die mittelalterlichen Fresken in
der Dreifaltigkeitskirche – zu bestaunen und eine Frage dazu zu beantworten war, sondern wo auch
die erste Schlauchprüfung stattfand. Das Warten von einer ¾ Stunde auf das erste Team ließ bei uns
Organisatoren die Befürchtung aufkommen, dass sich die Scuderisti heillos verfahren hätten.
Überraschenderweise war das Team Schgaguler als erstes vor Ort (Navi sei Dank), obwohl es
aufgrund ausgedehnten Frühstücks beim Start nicht anwesend war. Zu unserer Erleichterung trudelten
nach und nach auch alle anderen ein. Nach einem typisch regionalen Mittagessen in der Bauern-
schenke Skrgat fuhren wir auf malerischen Straßen im Karst zurück nach Portoroz. So manch einer
visierte dabei entgegen der Streckenbeschreibung das kroatische Staatsgebiet an. Für das Abend-
essen war angesichts derartiger Suchaktionen (oder allfälliger Reparaturprojekte) absichtlich nirgends
reserviert. Und doch trafen sich alle „zufällig“ im selben Lokal wieder wie tags zuvor.

Um der traditionellen PPP gerecht zu werden, war der Sonntag dem italienischen Gebiet gewidmet.
Am Hotelparkplatz war noch die „Stangenprüfung“ zu absolvieren, bevor wir uns nach Triest
aufmachten, von wo aus anhand eines Auszugs aus dem Roadbook der „Triest – Opicina Historic“
von 2016 der italienische Karst erkundet werden konnte. Nach dem Start unseres letzten Scuderisti
machten wir uns gemeinsam mit Hannes und Beate auf direktem Weg zum Ende der Streckenführung,
um die Schlauchprüfung aufzubauen. Wir staunten nicht schlecht, als auch schon die ersten Teil-
nehmer eintrafen, bevor wir mit dem Aufbau fertig waren, was sehr nach „Gruppenarbeit“ aussah.
Einerlei, die Strafpunkte wurden ohnehin bei der Schlauchprüfung kassiert. Das anschließende Mittag-
essen und die Siegerehrung fanden in der Osteria „Tre Noci“ in Sistiana statt.

Die drei Siegerteams: 1. Team Russegger, 2. Team Wagner, 3. Team Margreiter.

Zurück in Portoroz wurden wir von Großraumtaxis abgeholt, um den Abend und die diesjährige PPP in
Piran am Meer mit Pasta, Pesce & Prosecco ausklingen zu lassen.